TANDEM Newsarchiv

 

Sternschnuppen und Engel im Schlafrock

Auch in diesem Jahr luden die Organisatoren der Weihnachtsausstellung wieder in die Alte Turnhalle in Engelburg ein. Am 20. und 21. November waren die Türen für alle geöffnet, die schon ein bisschen Weihnachtsluft schnuppern wollten.

Immer wenn die Ungeduld zu gross wird und die Adventszeit einfach nicht näher kommen will, verkürzt die Weihnachtsausstellung in der Alten Turnhalle in Engelburg die Wartezeit. Traditionell am Wochenende vor dem ersten Advent können Jung und Alt sich hier auf die schönste Zeit des Jahres einstimmen. Das Programm machte neugierig. Wie mag ein Engel im Schlafrock aussehen und wie war es Nadine Kuhn gelungen, die Sternschnuppen zu fangen?

Die Standbetreiber variierten ihr Angebot wie in jedem Jahr. „Uns ist die Vielfalt wichtig,“ sagte Susi Schalch, die nach dem Rücktritt von Esther Brunner das Organisationskomitee leitet. „Viele Besucher der Ausstellung kommen jedes Jahr. Sie suchen die vertrauten Stände auf und sind neugierig, was uns neues eingefallen ist.“ Alle waren gespannt, welche neuen Metallobjekte Bruno Schmidt entworfen hatte und wie die Konfitüren und Tees der Arbeits- und Wohngruppe TANDEM in diesem Jahr ausgefallen sind. Die Fotokarten und Fotobilder von Andrea Pohle warfen, wie in jedem Jahr, ganz eigene Blicke auf die Landschaft rund ums Dorf und die Dinge, die ihr dort begegneten. Und falls der Stauraum für die vielen Neuerwerbungen fehlte (und nicht nur dann), konnten sie in einer der vielen Blachentaschen von Susi Schalch nach Hause getragen werden – natürlich erst nach einer Verschnaufpause in der Festwirtschaft, die auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von Marlies Inauen lag.

Neue Mitstreiterinnen

In diesem Jahr konnten Besucher und Besucherinnen mit besonders vielen Neuheiten rechnen, da es gelungen war, neben Nadine Kuhn weitere neue Mitstreiterinnen für die Ausstellung zu gewinnen. Margit Gutzwiller und Christin Künzle boten mit Stein- und Modeschmuck Anregungen für gelungene Weihnachtsüberraschungen. Filzschmuck für Raum und Kleidung hatte Margrit Brühwiler im Angebot. Damit niemand auf die weihnachtliche Blumendekoration verzichten musste, öffnet Ursina Berlinger während der Weihnachtsausstellung ihr Blumenhaus Dörfli am Dorfplatz. „Ich wäre gerne zusammen mit den anderen in der Turnhalle gewesen,“ sagte sie. „Aber als ich das Blumenhaus von Esther Brunner im Herbst übernahm, waren die Stände bereits alle vergeben.“ Susi Schalch freute sich über das grosse Interesse der Besucher. „Es war schön, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen gelungenen Mix präsentieren konnten.“

 

Brigitte Pastewka, 3.Dezember 2010


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